Ekzeme und Dermatitis

Die Begriffe “Dermatitis” und “Ekzem” lassen sich nicht klar voneinander abgrenzen. In der deutschsprachigen Literatur wird Dermatitis häufig als „akute Hautentzündung“ verstanden, während das “Ekzem” eher als “chronische Entzündung bei spezieller Disposition” definiert wird. Meist sind letztere primär nicht infektiös. Die Grenzen zwischen “Dermatitis” und “Ekzem” sind durchaus fließend.

 

Ungefähr 2,5 % der Deutschen sind von Ekzemen betroffen.1 Insgesamt weisen 27 % der Erwachsenen in Deutschland einen akut behandlungsbedürftigen Hautzustand auf.1

 

Ekzeme sind durch folgende Veränderungen des Hautbildes charakterisiert: Zunächst kommt es zur Rötung, dann folgt eine Bildung von Knötchen und Bläschen (Papulovesikel), die rasch aufbrechen und nässen. Später kommen Schuppen und Krusten hinzu. Bei chronischen Ekzemen ist eine lederartige Veränderung der Haut (Lichenifikation) typisch.

Durch die Entzündungsreaktion ist die natürliche Hautbarriere gestört – Keime können ungehindert eindringen und die Haut besiedeln (Superinfektion).

Verschiedene Ekzemtypen

Es gibt verschiedene Formen von Ekzemen. Die häufigsten sind:

Quellen

  1. Deutsche Dermatologische Gesellschaft. Hautkrankheiten in Deutschland: Fast ein Drittel der erwachsenen Deutschen ist akut behandlungsbedürftig. Online unter: https://derma.de/news/uebersicht/detail/news/hautkrankheiten-in-deutschland-fast-ein-drittel-der-erwachsenen-deutschen-ist-akut-behandlungsbeduer/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=edf070556b5322bae837937b3c6aad5d ; letzter Zugriff: Juni 2020