Hautinfektionen / Ekzeme

Ekzeme sind entzündliche, primär nicht-infektiöse Erkrankungen der Haut. Sie sind mit einem Anteil von circa 20 % weltweit die häufigsten Hautkrankheiten. Im angelsächsischen Bereich hat sich mittlerweile der Begriff „Dermatitis“ durchgesetzt. Im deutschsprachigen Raum wird „Dermatitis“ meist für ein akutes Krankheitsbild und „Ekzem“ für einen chronischen Zustand verwendet.

Ekzeme sind durch folgende Veränderungen des Hautbildes charakterisiert: Zunächst kommt es zur Rötung, dann folgt eine Bildung von Knötchen und Bläschen (Papulovesikel), die rasch aufbrechen und nässen. Später kommen Schuppen und Krusten hinzu. Bei chronischen Ekzemen ist eine lederartige Veränderung der Haut (Lichenifikation) typisch.

Durch die Entzündungsreaktion ist die natürliche Hautbarriere gestört – Keime können ungehindert eindringen und die Haut besiedeln (Superinfektion).

Einteilung/Ekzemtypen

Es gibt verschiedene Formen von Ekzemen. Die häufigsten sind: